2021

Jahresbericht der Präsidentin

 

 

Zeit haben, um darüber nachzudenken, wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen

 

Diese Zeit hatten wir allemal – ob dies ein Vorteil oder ein Nachteil für das Vereinsleben ist, kann ich nicht für die Allgemeinheit beantworten. Auf jeden Fall hat sich viel verändert. Letztes Jahr, war ich sehr optimistisch und motiviert, um alle Puzzleteile zu sortieren und am richtigen Ort zu platzieren. Leider konnte ich dieses Ziel nicht erreichen, da die Situation mit der Pandemie immer schwieriger wurde. Nach einer kurzen Besserung kamen immer wieder neue Herausforderungen und genau in solchen Zeiten ist ein Zusammenhalt und ein respektvolles Umgehen von höchster Bedeutung. Wir im Vorstand hatten nie Probleme miteinander und konnten, wenn auch teilweise etwas umständlicher, uns den Aufgaben stellen und zusammen Lösungen finden. Das schätze ich sehr.

Ich bin sehr dankbar über all die Erfahrungen, welche ich im letzten Jahr machen durfte. Diese, bereichern das Leben und treibt voran. Man kann das Glas halb leer oder halb voll betrachten. Ich bevorzuge die zweite Variante, den in Allem gibt es etwas Positives.

Bei uns im Verein, hatten wir nur ganz wenige Aktivitäten, dafür waren diese sehr erfolgreich und stimmig. Der Junibummel ins Petit-Four in Studen war das erste Treffen untereinander und es war ein ganz gemütlicher Abend in einer schönen Atmosphäre und herrlichen Köstlichkeiten. Im August unsere Vereinsreise auf den Rigi – trotz geschlossenem Restaurant am Ziel, hatten wir das Beste daraus gemacht und genossen die Zeit in kleineren Gruppen. Entweder bei toller Aussicht mit einem Fondue und einem Glas Wein oder beim Pick-Nick. Es war wunderschön. Im November konnten wir auch etwas für die Öffentlichkeit organisieren und der Suppentag inklusive Tortenverkauf war ein toller Erfolg. Der Abschluss des Vereinsjahres genossen wir in kleiner Runde beim Vereinsadvent, wo wir mit Liebe und Freude bewirtet wurden. Für mich war dies der schönste Vereinsadvent. Im kleinen Rahmen, mit grossem Menü und ganz angenehmer Stimmung.

Eine ausserordentliche Zeit. Man hatte weniger Aufgaben aber brauchte um so mehr Zeit, den Aufgaben im Verein gerecht zu werden. Trotzdem waren es, ganz tolle Momente.

 

 

Weniger – ist mehr

Sagt man dafür, dass eine gewisse Zurückhaltung in Bezug auf die Menge von Dingen oder Handlungen oft zu einer besseren Qualität oder zu einem besseren Ergebnis führt als eine möglichst grosse Quantität.

Indem Sinn, wünsche ich uns allen, ganz viel Zuversicht fürs kommende Jahr, viel Glück und Harmonie im Verein und vor allem gute Gesundheit.

 

 

Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

 

Eure Präsidentin Claudia Sollberger